Windows 11: Schnelle Systemwiederherstellung kommt


Microsoft führt mit der Windows 11 Version 24H2 in der Windows Insider Preview Beta eine neue Funktion ein, die bei Systemausfällen automatisch eingreift. Die als „Quick Machine Recovery“ bezeichnete Technologie wurde erstmals von Microsoft-CEO Satya Nadella auf der Ignite 2024 als Teil der Windows Resiliency Initiative vorgestellt. Sie soll vor allem dann zum Einsatz kommen, wenn Windows-Systeme nicht mehr ordnungsgemäß starten.

Das Problem kennen vielleicht viele von euch: Ein Windows-System startet nicht mehr und bleibt im Windows Recovery Environment (Windows RE) hängen. Bislang bedeutete das oft zeitaufwändige manuelle Eingriffe. Mit Quick Machine Recovery soll sich das ändern. Das System erkennt weitverbreitete Probleme automatisch und kann gezielt Reparaturen auf betroffenen Geräten durchführen – und das direkt aus der Recovery-Umgebung heraus.

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Die neue Funktion befindet sich derzeit in der Beta-Phase und steht Windows Insidern im Beta-Channel für Windows 11 Version 24H2 zur Verfügung. Voraussetzung ist eine aktuelle Version der Windows Recovery Environment. Für Windows 11 Home-Systeme wird das Feature später standardmäßig aktiviert sein. Bei Pro- und Enterprise-Editionen haben IT-Administratoren die volle Kontrolle über Aktivierung und Anpassung.

Interessant für Administratoren: Die Konfiguration erfolgt entweder über die RemoteRemedation CSP oder direkt auf dem Gerät via reagentc.exe in einer administrativen Kommandozeile. Netzwerk-Zugangsdaten können vorab hinterlegt werden. Microsoft empfiehlt, das System alle 30 Minuten nach verfügbaren Reparaturen suchen zu lassen. Der Timeout für einen Neustart sollte auf 72 Stunden eingestellt werden.

Der Ablauf gestaltet sich dabei wie folgt: Tritt ein kritischer Fehler auf, wechselt das System in die Recovery-Umgebung. Von dort wird eine Netzwerkverbindung aufgebaut – aktuell per Ethernet oder WPA-gesichertem WLAN. Microsoft analysiert die eingehenden Fehlerdaten und entwickelt bei gehäuftem Auftreten eine passende Lösung. Diese wird dann über Windows Update an betroffene Systeme verteilt.

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Hallo, ich bin Carsten! Ich bin gelernter IT-Systemelektroniker und habe das Blog 2005 gegründet. Baujahr 1977, Dortmunder im Norden, BVB-Fan und Vater eines Sohnes. Auch zu finden bei X, Threads, Facebook, LinkedIn und Instagram.

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5 Kommentare

  1. Klingt nach einem sehr guten Ansatz, bin gespannt, wie das in der Praxis funktioniert.

  2. Also ich mach bei meiner Mutter immer mit „Hasleo Backup“ Backups. Wie lange gibt es jetzt schon Windows ?? Ja und man erhält immer noch keine brauchbaren Fehlermeldungen.

  3. Optimaler Ansatz für Hacker um ins System zu kommen.
    Da bei bekannten Fehlern, bekannte Lösungen eingespielt werden sollen, können diese kompromittiert werden und somit automatisiert als Anlaufstelle für einen Systemeinfall genutzt werden.

    Die damit stets vorhandene Cloud-Anbindung sorgt für noch mehr Fehlertüren.

    Sehe den Klassiker, wie eben erst vorgenommen, nach genau diesem Update auf die aktuelle Insider Beta, komplett NEU installieren und Backups händisch einspielen, als (zumindest im Privatbereich – Firmen haben nochmals ganz andere Sicherheitsstandards) vernünftigste Lösung.

    Problem bei mir war, dass nach diesem Update plötzlich keine externen Geräte, egal ob USB, SD-Karte oder Bluetooth erkannt wurden.
    Stets kam die Fehlermeldung „Treiberfehler“ – sonst nichts.
    Gerätemanager sagt, alles i.O.
    Als Beispiel:
    Logitech Trackball per Bluetooth gesucht – gefunden – verbunden (allerdings ohne Funktion) und nach wenigen Sekunden stand dort dann – nicht verbunden und der Mauszeiger blieb statisch.

    Bei externen SSD usw. ähnlich.
    Wiederherstellung über Windows Update erfolglos.
    Demnach aktuelles Image gezogen auf Deskmodder, Inplace – allerdings komplett ohne etwas zu behalten – gemacht und jetzt geht’s wieder.

    • Das Problem von Rob hatte ich auch mit einem normalen Upgrade auf 24H2. Wiederherstellungspunkte und Reparaturversuche blieben erfolglos. Neu eine Neuinstallation hat etwas gebracht.

  4. „Quick“ ist mir bei einer Systemwiederherstellung auch definitiv das Wichtigste!!1!
    „Das System erkennt weitverbreitete Probleme automatisch und kann gezielt Reparaturen auf betroffenen Geräten durchführen“
    Es bleibt also alles beim Alten, sobald man keine Standardinstallation inkl. Spyware hat, wird die automatische Problemlösung aufgrund von Problemen beendet.

    Ich lasse mich aber gerne eines Besseren belehren.

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